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Eines lauen Abends
begab es sich, dass wir nach anstrengender Probe unser wohlverdientes Seidla
in der Gustavstraßenkneipe „Bar“ stürzten, als unser Oberbürgermeister zu
vorgerückter Stunde an unseren Tisch kam und mit der Frage an uns herantrat,
was wohl unser Beitrag zum Jubiläumsjahr wäre. Dumpfe Stille und tiefe
Ratlosigkeit erfüllte die bis dato lautstarke Runde, als plötzlich im
Hintergrund aus schäbigen Boxen ein alternder amerikanischer Barde sein „Fire“
intonierte.
Wie aus einem Mund
erschallte plötzlich „Freibier“ aus den durstigen Musiker-Kehlen und die
Idee war geboren: Statt wie bisher in Englisch oder Spanisch, sollten unsere
neuen Stücke auf Färddrisch verfasst werden. Nun, zwei Jahre und diverse
Nachmittage und Abende intensiver Textarbeit unter Zuhilfenahme
authentischer Getränke später, sind wir stolz, am 26.12. im Kulturforum
Fürth das Ergebnis präsentieren zu können.
Die Sümpfe Louisianas
wurden in das heimische Rednitz-Pegnitz-Delta verlegt. Dabei trifft Zydeco,
die schwarze Variante des Cajun, auf Soul und TexMex und paart sich mit dem
zu Unrecht oft als wenig temperamentvoll und geschmeidig gescholtenem
fränkischen Dialekt.
Und siehe da, Zydeco
klingt, als wäre er nie in einer anderen Sprache gesungen worden, TexMex auf
Fränkisch verlegt die Borderline an die Altmühl.
Um alle Kleeblattfans nicht länger auf die Folter zu
spannen gibt´s hier schon mal den
Text der neuen Kleeblatthymne |